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Tuesday, March 06, 2018

#wmdedgt - März 2018

Es ist wieder der 5. des Monats und Frau Brüllen möchte wissen: Was machst Du eigentlich den ganzen Tag ? Was bei den anderen so los war, findet ihr hier.

Der Start ist ganz gewöhnlich für einen Wochentag: aufstehen, frühstücken, Kindlein aus dem Haus, Kinderzimmer lüften (wie meistens das Chaos ignoriert, nur die Schwimmsachen der Tochter abgehängt, sonst hängen sie bis Donnerstag auf der Heizung), Küche aufgeräumt, Blick ins Bullet Journal.
Dann checke ich noch den Vertretungsplan der Schule, um zu sehen, ob mein Sohn vielleicht doch zum Essen da ist. Nachdem in den letzten Wochen der Vertretungsplan ellenlang war, ist dieser mittlerweile wieder überschaubar.

Zuerst gibt es eine Casa-Runde durch alle Räume und es wird in jedem Raum 5 min aufgeräumt. Dann arbeite ich und kurz vor zehn fahre ich zu meinem Chef, da wir wegen DSGOV ein Meeting haben. Meinem Chef geht es nicht so gut und wir halten uns kurz und sind nach 30 min fertig. Auf dem Weg zurück nach Hause gibt es noch einen Einkehrschwung in den Dorfsupermarkt. Die Einkäufe in der ersten Wochenhälfte sind überschaubar, da sowieso kaum jemand zum Essen da ist. Donnerstags wird es sicher wieder mehr.

Zuhause gibt eine Kaffeepause mit meinem Mann im Homeoffice. Wir diskutieren nochmal DSGOV und ob und inwieweit es auch auf Vereine zutrifft - und es bleiben erwartungsgemäß Fragen offen.
Weiter arbeiten bis 13.30 Uhr. Dann in die Küche.

Für meinen Mann und mich gibt es überbackene Polenta und pochierte Eier (ich habe kürzlich ein Video von Jamie Oliver dazu gesehen, aber bei mir hat das wieder nicht richtig geklappt). Meine Tochter hat sich Pfannkuchen gewünscht. Mein Sohn hat montags einen längeren Schultag, aber es sind ein Bäcker und ein Supermarkt in der Nähe. Die Mensa soll nach den Sommerferien fertig sein.

Nach dem Essen wieder Küche aufräumen und die Tochter scheuchen, damit sie schon mal einen Teil der Hausaufgaben erledigt.

Dann fahre ich sie in die Tennishalle zum Training. Ein Mädchen, das diese Saison mit in der Mannschaft spielt, kommt zum Trainieren und Kennenlernen in die Halle. Meine Tochter ist das dritte Jahr Mannschaftsführerin und die dazugehörigen Eltern unterstützen mehr oder weniger die Kinder bei dieser Aufgabe, aber es wird immer weniger. (Die Eltern handhaben das sehr unterschiedlich. Bei einigen Mannschaften machen alles die Eltern, aber ich versuche mich da Schritt für Schritt rauszuziehen). Ich rede mit den neuen Eltern und erkläre, wie das in unsere Verein so läuft. Die Hauptkommunikation soll aber über eine Whats App Gruppe unter den Mädchen laufen, deren Einrichtung die Hauptpriorität meiner Tochter nach dem Training ist.

Mittlerweile ist mein Sohn auch zuhause. Kurzes Update bevor er wieder zum Lernen verschwindet. Meine Tochter macht dann auch noch die restlichen Hausaufgaben, lernt ihre Vokabeln mit phase6 und schaut sich die Mitschriften für die Deutscharbeit nochmal an. Zwischendurch isst sie noch etwas und packt ihren Ranzen. Ich schnipple die Rohkost für morgen, erledige die Wäsche. Danach stricke ich ein paar Ruden und schreibe Bullet Journal für Dienstag und merke schon, dass es da wieder etwas ruhiger ist.

Nachdem dann um 21 Uhr beide Kinder in ihren Zimmer sind, schaue ich mit meinem Mann noch ein bißchen in Kitchen impossible rein, bevor wir den Tag dann auch beenden.

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