Wednesday, October 17, 2018

{Knitting} Peekaboo Mittens

Ich hatte ein Wochenende Nähzeit und eigentlich wollte ich mir eine neue (Hand)Tasche für den Winter nähen, aber irgendwie lief gar nichts. Beim Zuschnitt gab es Probleme, der Teflonfuß rutschte nicht auf dem Kunstleder, der lange Henkel hat sich dauernd verzogen. Dann wollte ich bei Liz die Tips für das Nähen mit Kunstleder nachlesen, aber seit DSVGO ist ihr Blog nicht mehr für alle zugänglich.

Also habe ich das Nähen gelassen und habe die längst fälligen Peekaboo Mittens von Pensive Frog angeschlagen. Das Muster war bereits in meiner Ravelry-Biblothek, da ich die Handschuhe schon einmal gestrickt habe (die Homepage der Designerin ist leider nicht mehr aufrufbar). Damals hatte ich die Handschuhe zum Testen aus Sockenwolle gestrickt, aber wie das bei uns mit Provisorien so ist, die halten immer ewig.


Gerade auf dem Fahrrad oder auch zum Einkaufen finde ich diese Handschuhe sehr praktisch. Ich habe leider Anzeichen von Raynaud, die ich mit Tragen von warmen Handschuhe aber im Griff habe. Ich kann zum Abschließen des Rades, zum Bezahlen u.ä. die Handschuhe anlassen und stecke nur kurz die Finger raus. Das ist angenehmer, als jedes Mal die kompletten Handschuhe auszuziehen.

Dieses Mal habe ich keine dicke Sockenwolle verwendet, sondern übriggebliebene Wolle vom Hood:ie - Lang Merino +. (Ich sehe gerade, ich wollte über den Hood:ie noch etwas schreiben, das werde ich dann demnächst mal tun). Gestrickt habe ich mit einem 4,5er Bambus-Nadelspiel, damit stricke ich immer noch am Liebsten.

Monday, September 17, 2018

{Gelesen} Clélie Avit - Ich kenne dich aus meinen Träumen

Hier ist wieder alles mögliche los, aber nichts Gehandarbeitetes. Es tobt das Leben, schon wieder Klassenarbeiten ohne Ende, da die Herbstferien schon lauern. Die Tennissaison ist jetzt fast vorbei und ich hoffe, dass ich jetzt wieder mehr Zeit zum Werkeln habe. Und die Hoffnung stirbt ja bekanntlich zuletzt.

Beim Stöbern habe ich in der Stadtbücherei das Buch : ich kenne dich aus meinen Träumen von Clélie Avit entdeckt.

In diesem Roman verliebt sich ein Mann in einem Krankenhaus in eine Komapatientin, in deren Krankenzimmer er versehentlich gelangt.

Es ist der Debütroman von Clélie Avit, der im Rahmen des lesnouveauxtalents.fr veröffentlich wurde.

Die Inspiration für die Autoren war in dem Jahr, in dem der Roman geschrieben wurde, ein Zitat von Marcel Pagnols

Alle dachten, es sein unmöglich.
Dann kam ein Dummkopf, der das nicht wusste, und machte es einfach.
Ich habe das Buch sehr gerne gelesen, natürlich immer mit der Frage, ob es ein gutes Ende geben wird.

Monday, August 06, 2018

{Resümee} Juli 2018

Irgendwie wollte ich im Juli viel nähen und meine ToDoListe bereinigen - vornehmlich in der Zeit, in der meine Tochter im Zeltlager ist. Leider kamen mir berufliche Dinge dazwischen...

Beendete Projekte: Zwei gehäkelte Einkaufsnetze

gearbeitet an: Modern Hexagon Quilt

geschaut: the stitch TV show, Ocean's 13

gelesen:
Immer wieder im Sommer - Katharina Herzog
Die Toten von der Falkneralm - Miroslav Nemec
Das Jahr der wundersamen Begegnungen - Sarah Winman
Ich kenne Dich aus meinen Träumen - Clélie Avit

gehört: Sister-Mag Podcast, Tee-Mosaik Podcast

gekauft: nichts

getroffen: es gab ein sehr schönes, lauschiges Treffen mit den Damen vom 'Montagstreff';
ein nettes, lustiges Frühstück mit Gabi;
einen 50sten Geburtstag, zu dem nur Mädels eingeladen waren, was sehr schön war ;

die Patchworkgruppe hatte Sommerpause

Kultur: Keltenwelt in Glauberg,
Micky Maus Ausstellung und Urban Sketchers im Mainzer Landesmuseum (sehr tolle Thema, das Urban Sketching)

Außerdem: habe ich viel Tennis gespielt und beim Sommercamp des Clubs teigenommen. Und ich war mal wieder Tennis schauen:
Erste Tennis-Bundesliga bei Grün-Weiß Mannheim und dort kam Dominic Thiem zum Einsatz
Zweite Tennis-Bundesliga beim TV Hassloch. Auch sehr empfehlenswert

Ausblick: die Schule hat angefangen und in der ersten Woche ruckelt es hier immer ein bißchen. Außerdem ist die berufliche Kuh noch nicht vom Eis.
Im Nähzimmer ist es sehr heiß, aber ich möchte gerne den Modern Hexagon noch fertigstellen, damit ich ihn Euch zeigen kann.

Friday, July 27, 2018

{Crochet} Einkaufsnetz

Ich hatte noch gar kein Label für Crochet/Häkeln, denn häkeln ist so gar nicht meine Technik. Schon in der Schule ging häkeln überhaupt nicht. Der Puppenschal, der aus ganzen 10 Maschen pro Reihe bestand, war krumm und schief.

Einmal wollte ich Angelikas Topflappensammlung um gehäkelte Erdbeerentopflappen erweitern - das ging auch schief.

Eigentlich war ich auf der Suche nach einem Netz, in dem ich im Supermarkt mein Obst und Gemüse wiegen kann, damit ich nicht immer die Plastikbeutel verwenden muss. Ich gehe zwei Mal pro Woche einkaufen und vor dem Wochenende hat der Hofladen geöffnet und dort bekomme ich alles unverpackt und/oder ich habe Behältnisse von zuhause dabei. Montags kaufe ich im Dorfsupermarkt und dort ist vieles verpackt. Ich habe das Thema dort mal angesprochen und mir wurde mitgeteilt, dass man an dem Thema dran sei, es aber noch keine Lösung gibt, da Alleingänge nicht möglich wären.

Meine erste Wahl wären genähte Beutel aus Gaze gewesen, aber da bin ich noch nicht weiter gekommen. Während einer Surfaktion auf Pinterest habe ich dann ein gehäkeltes Einkaufsnetz bei Grimmskram gesehen und hatte das mal als Alternative in Betracht gezogen. Ich habe ich ein paar Wollreste zusammengesucht und das Netz gehäkelt.



Und meine Häkelkünste haben wieder voll zugeschlagen. Auch hier habe ich es fertig gebracht - wie auch immer - anstatt der 22 Bögen zum Schluss dann 25 Bögen zu haben ;-)

Mir gefällt diese Art von Netz sehr gut und werde auch noch eines in für mich passerenden Farben häkeln. Bei Grimmskram gibt es auch noch eine Luxusvariante, die ich sehr schick finde.

Das pinke Netz wiegt 66 g und deshalb ist das zum Wiegen nicht geeignet. Oder man muss das Obst und Gemüse lose wiegen und dann ins Netz packen.

Wie macht ihr das denn?


Saturday, July 07, 2018

#WMDEDGT - Juli 2018

Am 5. jeden Montags fragt Frau Brüllen: Was machst Du eigentlich den ganzen Tag?

Es sind Sommerferien. Meine Tochter ist im Zeltlager und mein Sohn ist zuhause, fällt aber kaum auf. Mein Mann arbeitet noch und es reicht, wenn wir um 8 Uhr aufstehen.

Frühstück, Kaffee, Bullet Journal (etwas vernachlässigt in den Ferien), Essenplanung für das Wochenende, Waschen, Aufräumrunde.

Meine Tennisfreundinnen sind entweder im Urlaub oder verletzt. Es gibt eine Verbandsligaspielerin, die mich als Sparringspartner nimmt, wenn ihre Trainer bzw. Trainingspartner im Urlaub sind und mit ihr spiele ich um die Mittagszeit eine Stunde. Es ist bedeckt, nicht  wirklich heiß, aber wahnsinnig schwül.

Auf dem Heimweg hole ich Mittagessen am Imbisswagen, da die Herren gerne mal wieder von dort etwas essen wollten.

Nach dem Essen gehe ich fürs Wochenende einkaufen. In den Ferien begleitet mich mein Sohn. Zum einen, damit er nach Gusto Joghurt, Chips, Schoki und TK-Kost aussuchen kann und außerdem hilft er mir beim Tragen und Aufräumen. Alleine geht es weiter in den Hofladen.

Die Herren fahren in die Mucki und ich habe Zeit den 'Modern Hexagon' in Angriff zu nehmen, den ich schon so lange nähen möchte. Dazu muss ich mir den Stoff markieren und der erste Versuch ist gleich mal falsch. Der zweite Versuch auf der Rückseite ist richtig, aber von Design her (aka Abstände zwischen den Hexagons) gefällt es mir gar nicht. Während ich so werkele kommen zum letzten Mal die Umzugsleute zu unseren Expat-Nachbarn. Der Rest, der nicht mehr in die Überseekisten passt, wird an andere Expats verscherbelt und das dürfte noch bis nächste Woche so weitergehen. Mal sehen, was dann kommt. Wahrscheinlich wieder Amerikaner, aber bisher ist das Haus weder gelistet noch waren Leute zum Besichtigen da.

Abends schauen wir noch den zweiten Teil von Tod im Internat, das hatten wir uns damals aufgenommen.

Und schon ist wieder ein Tag um. Die Liste mit Dingen, die ich alle machen wollte, solange meine Tochter nicht da ist, ist fast unverarbeitet - bis auf die Umstellung und Neugestaltung des Foodblogs.

Sunday, July 01, 2018

{Resümee} Juni 2018

Der Juni bestand aus Schulendspurt (und den dazu gehörenden Terminen), viel Zeit auf dem Tennisplatz (auf dem Platz oder als Begleitung bei meiner Tochter, die nicht nur in ihrer Mannschaft sondern auch Ersatzspielerin in anderen Mannschaften war), viel Sonne und Treffen mit Freunden.
Leider wieder zu Lasten von Nähzeit.

Beendete Projekte: keine

Gearbeitet an: ich möchte einen modern Hexagonquilt nähen. Ich habe fleißig Hexagons geheftet und Anleitungen im Internet gesucht.

Geschaut: the stitch TV show
Florence Forster Jenkins mit Meryl Streep
The Queen mit Helen Mirren

Gelesen: die Sternen-Trilogie von Nora Roberts - manchmal muss so etwas auch sein

Gehört: den Frickelcast beim Hexagons heften

Gekauft: nichts

Getroffen: ich war beim Gruppentreffen meiner Patchworkgruppe

Ich war acht Jahre lang im Vorstand des Fördervereins der Grundschule und habe zum Abschied mit meinen Vorstandskollegen einen Essengutschein geschenkt bekommen. Den haben meine Freundin und ich jetzt endlich nach zwei Jahren mal eingelöst. Da wir uns länger nicht gesehen haben - oft kommt das Leben mit voller Wucht - gab es bei leckerem Essen viel zu besprechen. U.a., dass wir im September zu Rea Garvey gehen.

Bei unseren amerikanischen Nachbarn gab es eine Farewell-Party und die ganze Nachbarschaft kam mal wieder zusammen.

Kultur: zum Schuljahresende gibt es immer ein Theaterstück der Theater AG der Schule. Das konnten wir uns nicht entgehen lassen.

Dann gab es noch das Schulfest, in dessen Rahmen meine Tochter beim Sommerkonzert mitgesungen hat. Danach ging die Party im Schulhof weiter, inkl. des Auftritts der Schülerband und der Lehrerband. Wenn dieses Fest vorrüber ist, dann sind gefühlt schon Ferien.

Außerdem: habe ich meinen Foodblog endlich auf eine aktuelle Wordpress Version umgestellt.

Da wir dieses Jahr nicht in den Urlaub fahren, gibt es verschiedene Ausflüge. Der erste Ausflug war eine 'Wanderung' im Naturschutzgebiet 'Kühkopf/Knoblochsaue' über ca. 11 km.

Ausblick: Meine Tochter ist im Zeltlager und ich wollte sehr viel nähen. Irgendwie verfliegt die Zeit, aber genäht ist noch nichts. Ein paar Tage habe ich noch, die gut genutzt werden wollen.

Sonst wird es wieder viel Sport (auf und nebem dem Platz geben), einige Feiern stehen an und noch weitere Ausflüge.

Saturday, June 30, 2018

{Misc} Projekttasche - Gilde Wintertour 2017

Bevor ich morgen den Monatsrückblick schreibe, möchte ich noch wenigstens noch einen Post in diesem Juni schreiben.

Bei der umtriebigen Patchworkgilde gab es eine Wintertour 2017, bei der eine Projekttasche genäht wurde. Anfangs war die Anleitung für jeden zugänglich, mittlerweile findet ihr die Anleitung im Mitgliederbereich.

Ich hatte früher schon Projektmappen genäht. Da hatte ich mir die Anleitung von Crazy Mom Quilts gekauft und genäht. Bei ihr ist die Mappe komplett durchsichtig und ich fand das Annähen des Bindings immer etwas fummelig.

Work in Process Bags

Bei der Mappe der Gilde ist die Rückseite aus gequiltetem Stoff und nur die Vorderseite aus Vinyl. Für die Innenseite habe ich einen hellen, unifarbenen Stoff gewählt, damit ich besser sehen kann, was in der Mappe überhaupt drinnen ist. Das Vinyl ist eine durchsichtige Tischdecke vom Bettenlager.

Durch den Stoffstreifen oben muss das Binding auch nur an drei Seiten durch die Folie genäht werden.


In der Mappe sind jetzt die Blöcke vom Sternentanz und von dem KAL (Hexagons von Katja Marek) mit Angelika und Gitta gut aufgeräumt.