Friday, November 06, 2020

#wmdedgt November 2020

Wie immer am fünften fragt Frau Brüllen: was machst Du eigentlich den ganzen Tag?

Es ist schon das vorletzte Mal in diesem Jahr, dass Frau Brüllen zum Tagebuchbloggen ruft. Irgendwie bin ich im Sommer hängen geblieben, weil so viele Aktivitäten im Jahresverlauf einfach ausgefallen sind und ich merke in letzter Zeit immer mehr, dass nicht nur meine Tage eine Struktur brauchen, sondern auch die Monate. 

Aufstehen, frühstück, Kind zur Schule verabschieden und dann habe ich noch ein bißchen Zeit bis der Hofladen aufmacht. Also drehe ich eine Runde durchs Haus, räume auf, hänge Wäsche ab und so Sachen. Ein paar Überweisung warten, die erledige ich auch noch schnell.

Ich wollte unbedingt ein paar Postcrossing Postkarten verschicken, also nehme ich die Kamera mit und halte an ein paar Punkten um zu Fotografieren. Unter anderem dies

Es geht weiter in den Hofladen. Da ist seit Anfang März viel los und der übliche Schwatz mit der Besitzerin fällt aus. Dann noch zum Dicounter. Im Dorfsupermarkt ist immer so viel los, dass ich dort nur noch um 7.30 Uhr oder nach 19 Uhr einkaufen gehe - alles andere ist mir zu voll und nervt mich.

Ich checke noch schnell das Postfach vom Tennisclub in der Postagentur und gebe ein Überraschungspäckchen nach Flensburg auf. Danach koche ich Champinones al ajillos aus einem etwas ältern vegetarischen Kochbuch. Knobi-Champignons auf Kartoffeltortilla. Etwas aufwendig, aber sehr lecker.

Dann ärgere ich mich noch über den Hilfe-Chat meines Handyanbieters. Ich habe ein neues Handy und die mobilen Daten gehen nicht. Richtig, es liegt nicht am Handyanbieter und nicht am Handy. Jeder schiebt sich die Schuld zu und der Hilfe-Chat will mir jedes Mal einen neuen Vertrag andrehen, der absolut nicht mit meinen Bedürfnissen übereinstimmt. Ich brauche kein 350 Euro Handy, dass mich 30 Euro/Monat Gebühr kostet, plus 30 Euro Handygebühren und einmaliger Anschlussprämie. Abgesehen davon habe ich ja einen Handyvertrag. Auch das nervt.

Außerdem hat die hessische Landesregierung gestern kurzfristig beschlossen, die Sporthallen zu schließen, incl. privater Tennishallen. Also habe ich gestern schon Newsletter und Serien-Mails verschickt und beantworte noch Fragen.

Mein Chef ruft an und hat ein dringendes Anliegen und das erledige ich dann auch noch.

Abends schaue ich mit meiner Tochter noch Voice of Germany - zur Berieselung und des nicht Denken müssen. Wir schauen immer nur einen Teil, da es am anderen Morgen für sie wieder in die Schule geht.

Bullet Journal und dann ins Bett.


Sunday, November 01, 2020

{Resümee} Oktober 2020

Der Oktober ist auch schon wieder rum und Corona holt uns schon wieder ein. Die Inzidenz in meinem Kreis liegt in Hessen immer vorne und die Fälle kommen immer näher. Einkaufen gehe ich jetzt sehr früh oder sehr spät, damit ich nicht so vielen Leuten begegne - ohne Maske, mit verrutschter Maske, mit Leuten ohne Wagen, die einem an der Schlage auf die Pelle rücken. Ich hätte gerne wieder eine Einkaufswagenpflicht, damit da wenigstens ein bißchen Abstand möglich wird.

Beendete Projekte: das Jahresprojekt meiner Quiltgruppe - kann ich aber leider noch nicht zeigen

gearbeitet an: Puschen zum Strickfilzen, Drops Strickkissen

geschaut: Ringlstetter, Lecker an Bord, mein leckerer Garten, James, der Gärtner, Gipfeltreffen, Masked Singer

gelesen: Camilla Läckberg: Engel aus dem Eis, Camilla Läckberg: Meerjungfrau

gehört: ab und an mal Radio, aber irgendwie war ich nicht in Stimmung

gekauft: nichts

getroffen: meine Lieblingsfreudin zur Hunderunde
meine Patchworkgruppe
meine Vorstandskollegen
meine Tennismädels

Postcrossing: ich habe nichts verschickt. Die nächsten Tage möchte ich mit der Kamera unterwegs sein und Aufnahmen für neue Postkarten machen. Und dann schicke ich wieder Grüße in die Welt.

Und sonst so: Meine Kontakte waren schon seit März sehr eingeschränkt und jetzt wird es noch weniger.
Ich möchte einige Ufos beenden, mehr nähen - es gibt wieder ein Geburtstagsprojekt, das bis Februar fertig werden soll - lesen und Tee trinken, lecker kochen und mich zuhause sportliche fit halten.

Das Wetter soll die nächsten Tag hier zwar kalt aber sonnig werden. Dann werde ich ein paar Projekte fotografieren und auf dem Blog vorstellen.

Tuesday, October 06, 2020

#wmdwdgt Oktober 2020

 Es ist der fünfte und Frau Brüllen fragt: was machst Du eigentlich den ganzen Tag?

In Hessen sind Herbstferien und mein Mann hat Urlaub. Das führt dann gleich mal dazu, dass wir länger schlafen als geplant. Das Bullet Journal hatte über das Wochenende auch Urlaub und für Montag steht noch gar nichts drinnen.

Wir frühstücken und danach fahre ich mit meiner Tochter zum Einkaufen. Auf dem Weg fahren wir am Club vorbei und erledigen noch ein paar Dinge. 

Dann ist schon fast Zeit für das Mittagessen, denn meine Tochter ist noch verabredet. Es gibt Lachs auf Curry-Wirsing. Sehr lecker. Ich taste mich so langsam an Kohlarten ran, die ich aus meiner Kindheit nicht so kenne.

Nach dem Essen fahren wir meine Tochter zur Freudin, denn es schüttet und es ist kein großer Umweg. Danach geht es in den Baumarkt. Wir wollen in den Ferien ein paar Dinge reparieren bzw. neu anlegen, aber für meinen Wurmkomposter finden wir nicht das richtige Holz. 

Zuhause gibt es erstmal Kaffee und danach schaue ich noch 'Lecker an Bord' in der Mediathek. Frank Buchholz und Björn Freitag schippern in der ersten Staffel über den Dortmund-Ems-Kanal, halten an einem Hafen und besuchen Produzenten im Umkreis von 15 km. Danach kochen sie dann gemeinsam an Bord. Ich finde das sehr spannend.

Zwischendurch kommen immer Mal Mails, die ich als Vereinsvorstand bekomme. Das meiste betrifft die Vermietung der Tennishalle. Nach einem langen Sommer erinnern sich viele nicht mehr an Zugangsdaten und Passwörter und dafür bin ich zuständig.

Dann schaue ich noch ein bisschen Tennis auf Eurosport, die nachgeholten French Open laufen. Unter unschönen Bedingungen. Diese Saison wird vielen lange in Erinnerung bleiben...

Meine Tochter möchte abgeholt werden. Danach schaue ich noch ein bisschen Tennis und dann gehe ich ins Bett. Möge der Dienstag etwas produktiver werden...


Thursday, October 01, 2020

{Resümee} September 2020

Leider immer noch Corona - nicht besser, sondern zunehmend mehr Fälle im ganzen Kreisgebiet. Ich empfinde die Menschen beim Einkaufen als zunehmend rücksichtslos und suche mir schon wieder Uhrzeiten, in denen nicht viel los ist und nehme in Kauf, dass Dinge noch nicht ausgepackt oder schon wieder ausverkauft sind. Der Dorfsupermarkt öffnet alle Kassen, dann hängt das Auffüllen halt ein bißchen.

Die Tennisrunde meiner Tochter ging zu Ende, ich habe viel gekocht und leider wenig genäht.

Beendete Projekte: ich habe mal wieder Kleidung gefärbt - Bericht folgt

gearbeitet an: Jahresprojekt - im November kann ich es zeigen

geschaut: Ringlstetter, Mein leckerer Garten, die erste Staffel von Lecker an Bord, James, der Gärtner auf YouTube, Tennis auf Eurosport

gelesen: ein Buch über Kompostieren mit Würmern

gehört: wenn meine Tochter im Auto mitfährt, dann meist Mark Forster und One Direction, sonst viel Johannes Oerding, Sommerradio auf Antenne

gekauft: nichts  

getroffen: meine Lieblingsfreundin zur Hunderunde
die Montagsgruppe, die sich Dienstags trifft, mit viel Abstand in einem schönen Garten
meine Patchworkgruppe
meine Vorstandskollegen
meine Tennismädels
viele Tenniseltern

Postcrossing: ich habe leider gar keine Karten mehr und das steht auf der Liste für die Herbstferien. Eine neue Postkarte fotografieren, damit ich wieder Karten verschicken kann

Und sonst so: es gibt einige Pläne für die Herbstferien, die aber meist wetterabhängig sind. Außerdem habe ich einige Familienmitglieder lange nicht gesehen, das möchte ich in den Herbstferien nachholen. Und natürlich wieder lecker kochen und backen.

Saturday, September 05, 2020

#wmdedgt - September 2020

Es ist der fünfte und Frau Brüllen fragt: was machst Du eigentlich den ganzen Tag?

Es ist Samstag und meine Tochter hat ein Punktspiel. Zwar zuhause, aber sie möchte um 8.15 Uhr zum Einspielen auf dem Platz sein. 

Also um 7 Uhr aufstehen, frühstücken, fertig machen, Abfahrt. Ich fahre meine Tochter zum Platz, auf dem Rückweg mache ich einen Einkehrschwung beim Discounter und fahre erst mal wieder nach Hause und trinke einen Kaffee. Zum Spielbegin um 9 Uhr bin ich wieder dort. Es kommt der Tabellenführer in Bestbesetzung, Vorjahresabsteiger aus der Gruppenliga. Das das eine fast unlösbare Aufgabe werden würde, war vorher schon klar. In der ersten Runde gibt es leider zwei klare Niederlagen, in der zweiten Runde gab es hervorragende Siege. U.a. schlägt unsere Nummer 1, eine 13 jährige LK 15 eine 18 Jährige LK 1, was echt eine Sensation ist.
Es wird lange hin- und herüberlegt wie die Doppel gestellt werden sollen, aber leider verlieren beide. 

Für uns Eltern ist es immer einfach den Mädels zu sagen, dass sie eine tolle Leistung gebracht haben und sie sicher sehr viel gelernt haben, auch wenn es sich nicht im Ergebnis niederschlägt. Aber als 13 bzw 14jährige verdrehst Du da innerlich die Augen.
Es gibt noch eine Runde lustige Mannschaftsfotos für das Clubmagazin und dann geht es nach Hause - es ist auch schon nach 15 Uhr.

Zuhause essen wir was und dann muss meine Tochter ihre Hausaufgaben machen. Ich räume auf und erledige ein paar Dinge, fahre nochmal in den Supermarkt.

Mit einem Mal wir laut alamiert. Die Feuerwehrautos kommen näher und fahren in unsere Gasse. Polizei, Krankenwagen. Bei einem Nachbarn ist Essen auf dem Herd angebrannt. Nachdem wir uns von dem Schreck erholt haben wird weiter gewerkelt.

Noch eine Zapprunde - hauptsächlich Eurosport - sind ja US open, wenn auch ohne Publikum. Dann geht es ins Bett. Morgen spielt ein Teil der Mädchenmannschaft bei den Damen um den Aufstieg und da ist meine Tochter als moralische Stütze dabei. Das Bullet Journal hatte heute mal Pause, aber morgen wird die nächste Woche geplant.

Tuesday, September 01, 2020

{Resümee} August 2020

Und immer noch Corona. Eine Großhochzeit im Kreis mit 160 Gästen resultierte in knapp 50 Infizierte - das hat bei uns im Kreis mal eben die Inzidenz an die knapp 30 steigen lassen, was den Kids in den ersten 2,5 Schulwochen nach den Ferien zum durchgehenden MNS-tragen eingebracht hat. Ich war auch dafür - besser als krank. Leider sind die digitalen Plattformennoch nicht so weit - liegt aber eher an den Vorgaben vom Land als an der Schule selbst. 

Sonst gab es viel Alltag, viel leckeres Essen und die Tennissaison ging in die zweite Runde.

Beendete Projekte: keine

gearbeitet an: Jahresprojekt - mal wieder geheim

geschaut: viele Gartensendungen im Dritten: querbeet im br, mein leckerer Garten in swr, grünzeug im swr, Gartenzeit im rbb,
Außerdem habe ich die Empfehlung für James, der Gärtner bekommen und ich liebe seine Youtube-Videos und seinen Akzent - ich habe dann gleich mal beherzt meine Rosen geschnitten

gelesen: leider gar nichts

gehört: Sommerradio von Antenne Bayern

gekauft: gar nichts

getroffen: meine Lieblingsfreundin zur Hunderunde
meine Freundin aus Studientagen nach einem halben Jahr mal wieder zum Kaffee im Bootshaus, während meine Tochter und ihre Freundin beim SUP waren
meine Patchworkgruppe nach einem halben Jahr mal wieder
meine Vorstandskollegen
meine Tennismädels, es sind eine handvoll verschiedene Mädels
viele Eltern von Mannschaftskameraden meiner Tochter, die ich auch lange nicht gesehen habe

Postcrossing: ich habe gar nichts verschickt, ich war irgendwie zu faul, aber ich habe eine bekommen, ein paar stehen noch aus, aber zur Zeit habe ich den Eindruck, dass, wenn man selbst nichts verschickt, auch nichts kommt. Vielleicht wird davon ausgegangen, dass man krank ist...

Und sonst so: bei der Mixed Clubmeisterschaft war ich mit meinem Doppelpartner überraschend erfolgreich, das nächste Spiel ist im September.

Ich habe schon viele Pläne für meine Gemüsebeete im nächsten Jahr und möchte auch in den Herbstferien noch in einem Beet mit der Umgestaltung anfangen.

Sonst sind die Lehrer sehr motiviert und versuchen den Stoff der letzten Monate sehr zügig durchzunehmen, bevor es im Herbst evtl. wieder zur Schulschließung führt. Es gibt viele Hausaufgaben, viele Lernstandskontrollen und wir sind schon sehr gespannt, wie viele Kids am Schuljahresende übrig bleiben, denn die sind wohl nicht ganz so motiviert wie die Lehrer...

Saturday, August 08, 2020

{Patchwork}{Taschen} Origami-Bag

Ich nähe mir meine Handtaschen immer selbst - mit Außentasche für das Handy und  einem Band mit Karabienerhaken für die Schlüssel, außerdem geräumig. Das Muster stammt aus dem Internet und ich habe es für meine Bedürfnisse angepasst. Die Tasche muss wasserfest sein und wird an einem langen Riemen quer über den Körper getragen. Ich verwende immer Kunstleder. Ich würde mal gerne eine aus echtem Leder nähen, die dann über die Jahre immer abgegriffener und speckiger wird. Irgendwie traue ich mich aber nicht so richtig. Echtes Leder hat Strich und kann reißen, wenn man in die falsche Richtung näht und ist zur Recht teuer. Wahrscheinlich würde das Stück Leder - wenn ich es denn dann mal gekauft hätte - sehr lange hier liegen, bis ich mich trauen würde es zuzuschneiden.

Die Kunstledervariate hält meist einen Winter. Einmal ist mir der Träger an der angenähten Stelle der Tasche weggerissen, einmal hat das Leder anfangen sich aufzulösen. Bei der aktuellen Tasche ist erst die Befestigung für die Schlaufe an der der Riemen festgenäht ist, aus der Naht gerissen. Das habe ich geflickt und ein paar Tage später ist der Karabiner, mit dem ich den Riemen an der Tasche befestige, gerissen.
Ich vermeide einkaufen gehen immer noch, wo ich kann, da ich die Coolen, die ihre Maske am Kinn tragen oder die, die einem so nahe kommen, dass man ihren Atem trotz Maske im Nacken spüren kann, nicht ertrage. Also schied der Nachkauf des Karabiners erstmal aus.

Beim alltäglichen Surfen poppte dann eine Videoanleitung für die Origami-Bag aus. Die wollte ich schon immer mal nähen und Stoff war genug da. Ich habe die Variante mit den 6 Fat Quartern genäht. Außen schön bunt - innen eher pastelig. Ich finde leider das Video nicht mehr, aber wenn ihr in der Suchmaschine Origami-Tasche eingebt, dann gibt es viele Treffer. 

Die nächste Tasche würde ich mit einem dünnen Bügelvlies füttern. Der Griff oben sind ja die beiden Ecken aufeinander genäht. Um das zu kaschieren, wird ein Stoffschlauch genäht. In meiner Anleitung war dieser einlagig. Mittlerweile habe ich Varianten gesehen, in denen der Stoffschlauch aus Leder, Kunstleder oder veganem Leder gefertigt ist. Oder man nimmt zumindest den Stoff doppelt - evtl. auch mit einem dünnen Vlies gefüttert. Mein Schlauch ist doch sehr lappig, vielleicht besser ich das nochmal nach.

Wenn Euer Stoff einen Aufdruck mit Richtung hat, dann empfiehlt es sich erstmal zu stecken und zur Probe zu falten. Ihr könnt auch einfach drauf los nähen und dann wie ich, den Nahttrenner bemühen und den Fehler zu korrigieren. :-)

Die Tasche ist für meine Verhältnisse wirklich sehr bunt, aber sie macht mir sehr viel Spaß, auch wenn ich viel suchen muss. Für den Winter werde ich mir die Kunstledertasche reparieren und nochmal über das Echtleder nachdenken.